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Kommentar zur Markus Lotter’s Kommentar in der FR

Mensch schaue sich folgenden Kommentar in der Frankfurter Rundschau an.

Markus Lotters Kommentar ist ein bedeutendes Lehrstück. Erstens führt der Druck der schnellen Veröffentlichung zu unsagbar undifferenzierten und schlicht kreuzdämlichen Artikeln und Zweitens braucht der moderne “Journalist” bzw. die “Journalistin” dank Internetforen, Polizeiberichten und allgemeingültiger Klischees weder journalistische Recherschetätigkeit im Allgemeinen noch selbstständiges Denken im Speziellen.

Alle Jahre wieder Commie-Konsens-Ferienlager

Guter Beatpunk, danke für diesen Artikel.

Menschen mögen gerne zur Fusion oder anderen Festivals gehen, wenn sie Spass daran haben. Aber ‘ne “kommunistische” Marke zu feiern und diese Feierer mit völlig an den Haaren herbeizogener Bedeutung aufzuladen, ist
idiotisch. Es braucht schon sehr viel Realtitätsverdrehung und entsprechende Zusatzstoffe, um den Selbstbetrug zu übertünchen.

Reproduktion ist Reproduktion, ob Fusion, Schlagermove oder ein ruhiges Wochenende im Schrebergarten mit Deutschlandfahne. Der Kapitalismus hat für jeden Stil sein Ventil, auch wenn letztere selbstredend noch auf
ganz andere Weise widerlich sind. Aber das zu erkennen wäre der erste Schritt zum Kommunismus, den der “Ferienkommunismus” ist nur die andere Seite der Medaille, die wir als Kapitalismus kennen.

Wäre ich ein Freund von Verschwörungstheorien, würde ich behaupten, die liberalen Kräfte würden dieses Festival initiieren, um die Verhältnisse absichtlich zu verschleieren. Aber das wäre wohl gar nicht notwendig bei
einer identitätsgeilen Linken auf Partydroge. Außerdem würden das vorraussetzen, dass deratige Freunde des Kapitalismus auch die (be)herrschenden Mechanismen genauer kennen würden, und da bin ich mir
nicht so sicher.

Wie soll nur eine Revolution zu machen sein, wenn die selbsternannte Basis sich ihre “Brot & Spiele” sogar selbst organisiert und dies auch noch als revolutionär verkauft?

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kino.to war doch nix gutes.

Meistens kann man es sich nicht aussuchen, wann einem schlechte Nachrichten serviert werden. Aber überdurchschnittlich fällt die Überlieferung auf einen Wochentag. Das liegt daran, dass fünf Wochentagen ganze 2 Wochenend-Tagen gegenübergestellt werden – ein Mißverhältnis, dass dringenst gerade gerückt werden muss. Und das kann nur das Werk der Arbeiter sein. Aber dazu vielleicht später mehr.

Nun passt es auch, dass ich folgenden Telepolis-Artikel an einem Montag las. Genauer gesagt: dem heutigen.

Im Grund haben wir es alle geahnt, dass Menschen, die gerne Filme im Internet gucken, grundsätzlich ein gesteigertes Interesse an Filmen haben und somit auch anfälliger für Kino-Besuche und DVD-Käufe sind. Geplatzt sind die kühnen Träume derjenigen, die dachten, durch kino.to & Co würde die Filmindustrie zu Grunde gehen, weil es sich irgendwann nicht mehr lohnen würde, für zig Millionen Dollar 90 Minuten Unterhaltungsscheisse zu fabrizieren. Man dachte, es würde nicht mehr lange dauern, bis die Demagogen aus Hollywood und Babelsberg ihr Treiben mangels Rentabilität einstellen müssten. Man dachte wirklich, der Kapitalismus würde wenigstens einmal, ein einziges Mal, zu etwas Gutem führen.

Was haben wir alle gesponnen, was mit den ganzen Kinosälen geschehen könnte? Man hätte sie mit wenigen Handgriffen in ein Einkaufszentrum umwandeln können. Den meisten Besuchern wäre wohl kaum aufgefallen, dass der Film fehlt. Oder man könnte eine kleine Theke aufbauen, wo früher mal die Leinwand stand, um dort Live-Schlachtungen mit Frischfleisch-Versteigerungen für den nächsten Grillabend vorführen können. Die Anordnung der Sitze würde sich auch hervorragend für gemütliche Steinigungen eignen. Die Kinder würden sagen: “Mutti, ich geh heute ins alte Kino.” und sie würde antworten “Vergiss deine Steine nicht, und zieh’ dir ‘n Schal an, in Hamburg ist es kalt im Juli”.  In den Videotheken könnte dort, wo früher die Disney-Ecke war, eine Agentur für Kinder-Zeitarbeit ihren wichtigen Dienst an der Gesellschaft leisten. Und in der “Erotik”-Abteilung könnte die dorfeigene Frauenfussballmannschaft Autogramme auf Bierbäuche von Junggesellenabschieds-Horden geben.

Der Traum ist aus.

Post, Quantität, Qualität, Produktion, Reproduktion. Regen.

Gut gelaunt
Und angesoffen
Geh ich heute
Auf's Konzert
Hör da Bands zu
Die sehr gut sind
Und ziemlich
Unbekannt
Selbst die Frauen hier
Küssen besser
Und sind nicht so
Arrogant
- (Oma Hans, 0832, Trapperfieber)

Hamburg mitten im Juli, 15:00. Freitag. Draußen ist es so dunkel, dass es drinnen die Sparbirne glüht als sei es Hamburg, Freitag, mitten im November, gegen Abend. Ein Tag zum Abfackeln. Öde und letzte Chance: Heute könnte ein Paket ankommen: Platten bestellt beim Mailorder. Nichts. Nichts. Nichts. Nichts passiert, ich schau im Briefkasten nach und finde einen Benachrichtigungszettel vom Vortag ….

… wie konnte das passieren? Unachtsamkeit ist ein grausamer Feind. Nützt ja nix und nix wie rein in die Jogginghose, denn das Paket steht zur Abholung bereit. Dachte nicht, dass ich mich heute noch aufraffen könnte, etwas Sport zu treiben, aber nutze die Gelegenheit und laufe los, gegen den Regen, gegen die Trübnis und es funktioniert, der Kreislauf springt an, die Regentropfen im Gesicht erfrischen mich, ich wache langsam auf und merke, wie die Lethargie durch die Poren gespült wird. “Der Kampf gegen die Graue Scheisse wird wohl nie gewonnen werden können, aber es fühlt es immer noch besser an, dagegen anzukämpfen”, denke ich bei mir selbst, schäme mich kurz ob des bescheidenen Pathos dieser schwachsinnigen Gedanken und lache dann darüber, schmiede Pläne für den Abend: Wein, Musik und ein gutes Buch. Trainieren. Oder Freunde besuchen. Gute Sachen alles. Mein Blick fällt auf ein Plakat. Zwischen Rammstein “Made in Germany” und dem Quatsch Comedy Scheiss wirbt ein Veranstalter damit, dass die einzige Clubshow der Hardcore-Kapelle Ignite 2011 in Deutschland in der Großen Freiheit 36 stattfindet. Es wird ganz groß aufgetischt, mit anschließender Aftershowparty, in der Konzertbesucher freien Eintritt haben, Special Guest und allem Drum und Dran für “sehr faire 16 € im VVK” …

… wie konnte das passieren? Wusste gar nicht, dass die mittlerweile so dick im Geschäft sind, in so einem Scheiss-Schuppen aufzutreten? Es ist wahrlich keine Katastrophe, wenn für eine Hardcore-Band, die eine lange und anstrengende Tour auf sich nimmt, auch finanziell etwas herausspringen soll. Reich wird damit sowieso keine_r aus diesem Genre und DIY-Selbstausbeutung ist zwar ein edles Ideal, aber eben auch nicht immer lebenswert.  Ebenso ist es albern, eine Kennziffer festzulegen, ob und wann eine Band zu kommerziell “geworden” ist und zeugt auch von einem sehr mangelhaften Kapitalismus-Verständnis. Alles unter 7 € ist ok? Kein Konzert über 130 Personen (Hunde ausgenommen)? Alles bullshit, alles egal. Entscheidend ist der Zeitpunkt, in dem Quantität in Qualität umschlägt. Wenn ein Konzert zum Event wird, wenn Teilnehmer_innen zur Kulisse degradiert werden und man sich für sehr faire 16 € im VVK rundherum bespassen und abmelken lässt, Klischee-Kietz-Scheisse inklusive, in einem Schuppen, in dem sonst Schlagerspacken Sangria in Eimern trinken, ja dann gilt es, den Mittelfinger rauszuholen. Hier schlägt etwas ganz fies ins Gegenteil um. Ein gutes Konzert kann immer, peinlichem Subkulturgehabe zum Trotz, ein Nadelstich gegen die Gesamtscheisse sein, ein Hauch frische Luft gegen die fast alles erstickende Verpestung des unaufhaltsam vereinnahmenden Kapitalismus. Diese frische Luft ist lebensnotwendig. Aber es kann auch, wie in diesem Fall, ins Gegenteil umwschingen. Weitaus fataler als ein handelsübliches Marianne Rosenberg-Konzert sind eben jene Konzerte, die vom Charakter mit diesem identisch sind, aber für das Gegenteil gehalten werden. Dann ist die “Alternative” zu dem unerträglich Rock/Pop/Mist keine Alternative zum kapitalistischen Einheitsbrei mehr, sondern mit ihm identisch. Dann ist der Besuch des Konzert und die Ausbeutung der Arbeitskraft das Gleiche. Produktion. Reproduktion. Dann wird auch klar, warum Ignite 20 cm neben Rammstein plakatiert wird.

Die Frau am Postschalter war sehr freundlich, aber da ich nicht zu den einfältigen Trotteln gehöre, die sich tatsächlich über den Grad der Freundlichkeit von Dienstleistern auslasse, laufe ich fix nach Hause und lege die erste Platte auf den Teller und drücke auf Play. Die Platte beginnt sich zu drehen, für einen kurzen letzten Moment unbespielt, und die Nadel senkt sich langsam auf’s Vinyl, findet die Rille und das Knistern beginnt. Noch ein, zwei Drehungen und dann beginnt das erste Lied …

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Build broken funambol thunderbird-plugin on gentoo

I’m using a locally installed Funambol-Server and the mozilla-plugin to synchronize my contacts, calendar and todo lists.

Because there’s no official release of this plugin for Thunderbird 3.x i had to search a while until I found a binary that works with 64 bit somewhere. But after updating to Thunderbird Version 3.1.09 the plugin hangs at synchronizing (or was it v.3.1.10? I’m using version 3.1.10 at the moment and the plugin doesn’t work either). Using a Thunderbird version as fresh as Gentoo’s repositories used to be and a plugin that hasn’t released (stable) binaries yet seems to force me to compile it by myself. No problem, feels better anyway. Most likely I will have to do this every time I update Thunderbird, I write down a short howto which orientates at the howtobuild.txt delivered with the plugin sources, but has some tweaks to work with Gentoo.

  1. Obtaining the Mozilla Thunderbird Development Header
    1. emerge -f thunderbird
      (Download Thunderbird Source)
    2. ebuild /usr/portage/mail-client/thunderbird/thunderbird-3.1.10.ebuild compile
      (Compile the Gentoo way, including all patches, etc)
  2. Building the Funambol client library
    1. mkdir mozilla-plugin && cd mozilla-plugin
      Create and change the working directory. Sometime absolute paths will be used; my actual path is now “/home/markus/projects/mozilla-plugin/
    2. svn checkout https://mozilla-plugin.forge.funambol.org/svn/mozilla-plugin/trunk mozilla-plugin --username guest
      Get the most recent funambol client source
    3. ln -s /var/tmp/portage/mail-client/thunderbird-3.1.10/work/comm-1.9.2/mozilla/dist dist
      Symlink Mozilla SDK build before
    4. mkdir sdk
      The files build by the funambol plugin will go here
    5. cd funambol-mozilla-plugin/funambol-api/build/autotools
      Change the directory
    6. ./autogen.sh
      Execute autogen.sh
    7. CPPFLAGS="-I /usr/include/nspr" ./configure --disable-shared --prefix=/home/markus/projects/mozilla-plugin/sdk --with-transport-agent=mozilla --with-mozilla-sdk-path=/home/markus/projects/mozilla-plugin/dist --with-pic
      Configure with additional include directory (otherwise, prtypes.h wouldn’t be found) and 64bit-support
    8. make && make install
      Make and install
  3. Building the Xpcom Component
    1. cd ~/projects/mozilla-plugin/funambol-mozilla-plugin/syncmlcomponent/build/posix
      Change directory, your path may be different
    2. Edit the Makefile and add some includes
      1. -I /usr/include/nspr \ to the MOZILLA_INCLUDES variable
      2. -I $(ROOT_PATH)/funambol-mozilla-plugin/funambol-api/src/include/common \ to the FUNAMBOL_INCLUDES variable
    3. make
      run make
  4. Building the Mozilla extension
    1. cd ~/projects/mozilla-plugin/funambol-mozilla-plugin/extension/
      Change directory, keep in mind that your path may differ
    2. Edit install-linux.rdf, change Linux_x86-gcc3 into Linux_x86_64-gcc3 to work with 64bit
    3. cd build
      Go into build directory
    4. ./buildLinux.sh
      Let a script create the xpi-file for you (it’s a zip-Archive
    5. You’re done. Add funambol-mozilla-sync-client-linux-exp.xpi (which is in the same directory) to thunderbird’s plugins.

It should work if I hadn’t forgotten anything. Comments are welcome.

If you just need a fresh compiled Funambol Sync Client plugin that works with Thunderbird v3.1.10 and 64 bit you can download mine: funambol-mozilla-sync-client-linux-exp

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Bachelorarbeit: Energieeffiziente Betriebssysteme am Beispiel von Linux

Im Rahmen meiner Bachelorarbeit, die ich am 10.11.2009 an der HAW Hamburg veröffentlichte, habe ich mich mit der Energieeffizienz von Betriebssystemen im Allgemeinen und von Linux im Speziellen auseinander gesetzt:

In der Informatik gewinnen energiebewusste Technologien immer mehr an Gewicht. Diese
Arbeit zeigt, wie die Energieeffizienz von typischen Desktop­PCs mit Linux­Betriebssystemen
gesteigert werden kann. Die Optimierungen betreffen die Betriebssystemebene und zielen vor
allem auf den Bereich der CPU, der Festplatte und der Interrupts, sowie der Erstellung eines,
hinsichtlich des Speicherbedarfs und der installierten Software, möglichst minimalen Systems
ab. Dabei wird der Energieverbrauch reduziert, ohne die Systemleistung in einem Maß zu
verschlechtern, das den Benutzer bei der Erledigung alltäglicher Aufgaben negativ beeinflusst.
Je nach Verwendungszweck des Computers wird dabei der Energieverbrauch zwischen ca. 4%
und ca. 8% reduziert.

Bachelorarbeit: Energieeffiziente Betriebssysteme am Beispiel von Linux

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